Vergleiche Terminsoftware Vergleich Österreich

Terminsoftware für Friseursalons in Österreich: der große Vergleich 2026

Geschrieben von Veröffentlicht am Aktualisiert am 13 Min. Lesezeit
Friseurin vergleicht an der Rezeption ihres Salons Terminsoftware-Angebote auf einem Laptop, im Hintergrund ein Spiegelplatz mit rot-weißen Blumen

Wer in Österreich Terminsoftware für seinen Friseursalon sucht, landet schnell in einem Durcheinander: deutsche Anbieter mit deutscher Mehrwertsteuer und TSE-Gebühren, internationale Plattformen mit Provisionsmodellen und österreichische Kassenhersteller, bei denen die Terminbuchung nur ein Zusatzmodul ist. Dazu kommt die Frage, die hierzulande jeder Salon stellt: Was hat das alles mit meiner Registrierkassenpflicht zu tun?

Dieser Vergleich schafft Ordnung. Wir haben die Systeme angesehen, die in österreichischen Suchergebnissen und Salons tatsächlich vorkommen, und für jeden Anbieter die offizielle Preisseite geprüft (Stand: geprüft am 11. Oktober 2026). Alle Preise verstehen sich zuzüglich Umsatzsteuer; in Österreich sind das 20 %. Wo ein Anbieter Preise oder Konditionen nicht veröffentlicht, schreiben wir das genau so: nicht ausgewiesen. Erfundene Zahlen helfen niemandem.

Eine Transparenz vorweg: Dieser Blog gehört zu ViteUneCoupe, einer kostenlosen Online-Terminbuchung ohne Provision für Friseursalons, die auch in Österreich nutzbar ist. ViteUneCoupe steht im Vergleich, mit seinen Stärken und ganz offen auch mit seinen Grenzen. Am Ende sollen Sie das System wählen, das zu Ihrem Salon passt, nicht das mit dem lautesten Marketing.

Worauf es beim Vergleich in Österreich ankommt

Der beworbene Monatspreis ist nur ein Teil der Rechnung. Fünf Fragen entscheiden über die echten Kosten:

  • Grundgebühr: Was kostet das System pro Monat, und steigt der Preis pro Mitarbeiterin oder Kalenderspalte?
  • Provisionen: Verlangt der Anbieter einen Anteil am Umsatz, etwa für Neukundinnen, die über einen Marktplatz buchen?
  • Nebenkosten: Was kosten SMS-Erinnerungen, Online-Zahlungen, Signatur- oder Kassenmodule und die Einrichtung?
  • Vertragsbindung: Monatlich kündbar oder zwölf Monate Mindestlaufzeit? Günstige Jahrespreise binden oft ein ganzes Jahr.
  • Marktfokus: Rechnet der Anbieter mit deutscher Mehrwertsteuer und deutschen Kassenbegriffen wie TSE, oder kennt er den österreichischen Markt mit RKSV und 20 % USt.?

Der letzte Punkt ist typisch für Österreich: Mehrere bekannte Systeme stammen aus Deutschland und weisen auf ihren Preisseiten 19 % deutsche Mehrwertsteuer und TSE-Gebühren aus. Das heißt nicht, dass sie hier nicht funktionieren, aber es zeigt, für welchen Markt sie gebaut wurden. Wie Sie grundsätzlich entscheiden, ob sich ein Bezahlsystem für Ihren Salon rechnet, haben wir im Beitrag über kostenlose und bezahlte Friseursoftware durchgerechnet (die Preisbeispiele dort gelten für Deutschland, die Rechenlogik gilt überall).

Terminsoftware und Registrierkasse: zwei verschiedene Dinge

Bevor wir vergleichen, ein Punkt, der in Österreich viel Verwirrung stiftet: Eine Terminsoftware ist keine Registrierkasse und ersetzt auch keine.

Die Registrierkassenpflicht greift laut Unternehmensserviceportal, wenn Ihr Betrieb beide Grenzen überschreitet: mehr als 15.000 € Jahresumsatz und davon mehr als 7.500 € Barumsätze (dazu zählen auch Bankomat- und Kreditkartenzahlungen vor Ort). Die Kasse braucht dann eine Sicherheitseinrichtung nach RKSV mit Signatureinheit und QR-Code am Beleg. Unabhängig davon gilt die Belegerteilungspflicht ab dem ersten Barumsatz.

Was heißt das für Ihre Software-Entscheidung? Sie haben zwei Wege:

  • Ein System für alles: Ein österreichisches Kassensystem mit Terminmodul (etwa helloCash oder ETRON) deckt Kasse und Termine gemeinsam ab.
  • Zwei spezialisierte Systeme: Eine schlanke Terminsoftware für die Online-Buchung plus eine RKSV-konforme Kasse Ihrer Wahl. Reine Terminsysteme wie ViteUneCoupe oder eTermin lösen die Kassenpflicht nicht und behaupten das auch nicht.

Beide Wege sind legitim. Wichtig ist nur, dass Sie wissen, was Sie kaufen: Wer nur eine Terminbuchung braucht und schon eine Kasse hat, zahlt bei einer All-in-One-Suite für Funktionen mit, die er nie öffnet.

Die Vergleichstabelle: Preise und Provisionen auf einen Blick

Alle Preise zuzüglich Umsatzsteuer, geprüft am 11. Oktober 2026 auf den offiziellen Preisseiten der Anbieter. "Nicht ausgewiesen" bedeutet: Der Anbieter veröffentlicht diese Angabe nicht.

Anbieter Einstiegspreis (zzgl. USt.) Provision Kasse (RKSV) Vertragsbindung
ViteUneCoupe 0 € (kostenlose Version), Standard 29 €/Monat 0 %, dauerhaft Nein Monatlich kündbar
Treatwell Connect (treatwell.at) Starter 39 €/Monat, Advanced 49 €/Monat + 7,50 € TSE-Gebühr 35 % auf die Erstbuchung von Marktplatz-Neukunden, 0 % auf Folgebuchungen Digitale Kassenlösung im Advanced-Tarif Monats- oder Jahresvertrag
Salonkee Start "ab 49 €/Monat"; Plus und Business nicht ausgewiesen Nicht ausgewiesen Ja (ab Plus-Paket) Nicht ausgewiesen
helloCash (Österreich) Kasse ab 9,90 €/Monat + 139,90 €/Jahr Signaturkosten; Terminplaner-Konditionen auf der Preisseite nicht ausgewiesen Keine Ja, RKSV-Kasse ist das Kernprodukt Nicht ausgewiesen
ETRON onRetail (Österreich) Style Start ab 29 €/Monat; Online-Terminverwaltung erst im Paket Style Pro Booking ab 84 €/Monat Keine Ja, RKSV-konform Nicht ausgewiesen
Phorest Nicht ausgewiesen (Angebot auf Anfrage) Keine dokumentiert Kassenfunktion mit Konformitätsangaben, Details auf Anfrage Nicht ausgewiesen
Shore Booking ab 49,90 €/Monat (Jahresvertrag), 59,90 € monatlich, zzgl. 19 % deutscher MwSt. Keine Ja (deutsche Pakete) Jahresvertrag 12 Monate oder monatlich kündbar
Studiolution 27,95 €/Monat (22,95 € im Jahresabo), je Mitarbeiterin +2,95 € Keine Ja (deutsche GoBD-Kasse, TSE 6,95 €/Monat) Monatlich kündbar
Fresha Solo 14,95 €/Monat, Team 9,95 €/Teammitglied/Monat Laut Preisseite derzeit keine Marktplatzgebühr; Zahlungsgebühren ab 0,59 % + 0,15 € Keine RKSV-Kasse dokumentiert Keine Mindestlaufzeit
eTermin Lite 19 €/Monat, Pro 29 €/Monat Keine Nein Mindestlaufzeit 3 Monate

Die Spannbreite reicht von dauerhaft kostenlos bis weit über 80 € im Monat, von 0 % Provision bis 35 % auf Neukunden-Erstbuchungen. Sehen wir uns die Anbieter einzeln an.

ViteUneCoupe: kostenlos und ohne Provision, aber bewusst schlank

Fangen wir ehrlich mit dem eigenen Produkt an, inklusive der Grenzen. ViteUneCoupe ist ein reines Terminbuchungs-Tool aus Frankreich, komplett auf Deutsch verfügbar und ohne Länderbeschränkung in Österreich nutzbar. Es ist keine Komplettlösung für die Salonverwaltung: keine Registrierkasse, keine Lagerverwaltung, keine Lohnverrechnung und keine SMS-Erinnerungen. Erinnerungen laufen ausschließlich per E-Mail; da Kundinnen bei der Online-Buchung ohnehin ihre E-Mail-Adresse angeben, erreicht die Erinnerung sie trotzdem zuverlässig.

Das Kernversprechen ist dafür klar:

  • Kostenlose Version ohne Zeitlimit: unbegrenzte Online-Buchungen, 0 % Provision dauerhaft, eigene Buchungsseite, Leistungskatalog mit Dauern und Preisen, Mitarbeiterpläne, Kundenkartei und Kalender. Keine Kreditkarte nötig.
  • Standard-Tarif für 29 € zzgl. USt. pro Monat, monatlich kündbar: automatische Bestätigungs-, Erinnerungs- und Danke-E-Mails sowie Kalender-Synchronisation per ICS.
  • Standard + Anti-No-Show für 49 € zzgl. USt. pro Monat, bald verfügbar: Schutz vor Terminausfällen über die Hinterlegung der Bankkarte. Dieser Tarif ist angekündigt, aber noch nicht buchbar.

Für wen passt das? Für Salons, die ihre RKSV-Kasse behalten und nur das Terminproblem lösen wollen: Online-Buchung rund um die Uhr, gepflegte Kundenkartei, weniger Telefonunterbrechungen. Wer eine integrierte österreichische Kasse oder SMS-Erinnerungen zwingend braucht, ist bei anderen Anbietern in diesem Vergleich besser aufgehoben.

helloCash und ETRON: die österreichischen Kassen-Spezialisten

Zwei Anbieter kommen direkt aus Österreich, und beide denken von der Kasse her, nicht vom Terminkalender.

helloCash (mRaP GmbH, Oberösterreich) ist eine der bekanntesten RKSV-Registrierkassen des Landes und spricht Friseursalons auf eigenen Branchenseiten gezielt an. Die Kassenmodelle kosten laut Preisseite zwischen 9,90 € (Basic) und 20,90 € (Premium) pro Monat exkl. USt., dazu kommen 139,90 € pro Jahr Signaturkosten für die RKSV-Sicherheitseinrichtung (geprüft am 11. Oktober 2026). Das ist für eine vollwertige österreichische Kasse sehr günstig. Ein Terminplaner wird im helloCash-Blog beworben, auf der offiziellen Preisseite sind seine Konditionen aber nicht ausgewiesen; wer helloCash wegen der Terminbuchung wählt, sollte Umfang und Preis vor Vertragsabschluss schriftlich erfragen.

ETRON onRetail aus Wien bietet eigene Friseurpakete an, alle RKSV-konform: Style Start ab 29 €, Style Pro ab 54 € und Style Pro Booking ab 84 € pro Monat (laut Friseur-Seite von ETRON, geprüft am 11. Oktober 2026). Der entscheidende Punkt: Die Online-Terminverwaltung steckt erst im teuersten Paket. Wer vor allem Online-Buchungen will, zahlt hier also den vollen Preis einer Kassen-Komplettlösung mit.

Beide sind eine solide Wahl, wenn die Kasse das Hauptthema ist und die Terminbuchung dazukommen soll. Umgekehrt, wenn die Online-Terminbuchung im Vordergrund steht, lohnt der Vergleich mit spezialisierten Terminsystemen.

Treatwell Connect: Marktplatz-Reichweite gegen 35 % Neukunden-Provision

Treatwell ist auch in Österreich zuerst ein Buchungsmarktplatz und erst danach eine Salonsoftware. Das Modell laut österreichischer Preisseite (geprüft am 11. Oktober 2026): Der Starter-Tarif kostet 39 € pro Monat, Advanced 49 € plus 7,50 € TSE-Gebühr, jeweils zuzüglich USt. Dass auf der österreichischen Seite der deutsche Kassenbegriff TSE steht und nicht RKSV, sagt einiges über den Marktfokus; fragen Sie vor Abschluss konkret nach, was die Kassenlösung in Österreich abdeckt.

Dazu kommt die entscheidende Position: 35 % Provision auf die Erstbuchung jeder Neukundin, die über den Treatwell-Marktplatz kommt. Folgebuchungen derselben Kundin über den Marktplatz sowie Buchungen über die eigene Website oder Social Media sind provisionsfrei. Online-Vorauszahlungen kosten zusätzlich 2 % zuzüglich USt.

Das kann sich rechnen, wenn Sie in Wien, Graz oder Linz gezielt neue Kundschaft suchen und die Provision als Werbekosten verbuchen. Es wird teuer, wenn die Bücher ohnehin voll sind und trotzdem Monatsgebühr plus Provision anfallen. Für diesen Fall haben wir die Treatwell-Alternativen für Friseursalons in Österreich in einem eigenen Beitrag gegenübergestellt.

Salonkee und Phorest: stark, aber Preise großteils auf Anfrage

Salonkee (Salonkee S.A., Luxemburg) ist mit eigener Länderseite auch in Österreich aktiv und positioniert sich als Komplettlösung mit Kalender, Kasse und Kundenverwaltung. Auf der Preisseite ist nur das Start-Paket beziffert, mit "ab 49 €/Monat"; die Pakete Plus und Business sowie SMS-Kosten, Provisionen und Vertragslaufzeiten sind nicht ausgewiesen (geprüft am 11. Oktober 2026). Angebote gibt es im Verkaufsgespräch. Wer lieber mit offenen Preisen vergleicht, findet in unserem Überblick der Salonkee-Alternativen für österreichische Friseursalons passende Optionen.

Phorest aus Irland richtet sich an wachstumsorientierte Salons und nennt auf seiner deutschsprachigen Preisseite Konformitätsangaben zur Kassenführung, aber keine konkreten Europreise; auch hier gibt es Angebote nur auf Anfrage (geprüft am 11. Oktober 2026).

Nicht ausgewiesen heißt ausdrücklich nicht überteuert oder schlecht. Es heißt nur: Sie können die Kosten nicht vergleichen, ohne vorher mit dem Vertrieb zu sprechen. Rechnen Sie in diesem Gespräch immer die Gesamtkosten pro Jahr durch, inklusive Einrichtung, Zusatzspalten, SMS und Mindestlaufzeit, und lassen Sie sich alles schriftlich geben, inklusive der Bestätigung, dass die Kassenfunktion die österreichische RKSV erfüllt.

Shore, Studiolution und Co.: deutsche Systeme aus österreichischer Sicht

Mehrere Systeme, die in österreichischen Suchergebnissen prominent auftauchen, sind klar auf den deutschen Markt zugeschnitten.

Shore aus München verlangt für das Paket Booking 49,90 € pro Monat im Jahresvertrag beziehungsweise 59,90 € bei monatlicher Zahlung; die Preisseite weist ausdrücklich 19 % deutsche Mehrwertsteuer aus und erwähnt Österreich nicht (geprüft am 11. Oktober 2026). Beim günstigeren Jahrespreis binden Sie sich zwölf Monate.

Studiolution ist auf seiner Preisseite erfreulich transparent: 27,95 € pro Monat für eine Mitarbeiterin (22,95 € im Jahresabo), jede weitere 2,95 €, Kassenpaket 37,95 €, TSE 6,95 € pro Monat, SMS 2,50 € pro Monat plus 0,07 € je SMS, alles netto und monatlich kündbar (geprüft am 11. Oktober 2026). Auch hier gilt: TSE und GoBD sind deutsche Kassenbegriffe; eine österreichische Verfügbarkeit ist auf der Preisseite nicht ausgewiesen.

eTermin ist ein branchenübergreifender Terminplaner mit Friseur-Landingpage: Lite 19 €, Pro 29 € pro Monat zuzüglich USt., Mindestlaufzeit 3 Monate, SMS-Paket mit 100 SMS für 9 € pro Monat (laut Preisseite, geprüft am 11. Oktober 2026). Friseurspezifisches wie eine Kundenkartei mit Farbhistorie fehlt naturgemäß.

Fresha arbeitet mit niedrigen Abogebühren: Solo 14,95 € pro Monat, Team 9,95 € pro Teammitglied, ohne Mindestlaufzeit (laut Preisseite, geprüft am 11. Oktober 2026). Dafür verdient Fresha an der Nutzung: Online-Zahlungen ab 1,29 % + 0,15 €, Kartenzahlung vor Ort ab 0,59 % + 0,15 €, SMS über das Inklusivkontingent hinaus 0,10 € pro Nachricht. Neukundinnen über den Fresha-Marktplatz sind laut Preisseite derzeit gebührenfrei. Eine RKSV-konforme Kasse ist nicht dokumentiert. Wen das Gebührenmodell stört, der findet in unserem Beitrag zu den Fresha-Alternativen für Friseursalons in Österreich weitere Details.

Und Planity? Der französische Anbieter ist in Deutschland stark, in Österreich aber schlicht nicht verfügbar: Die Plattform bedient Frankreich, Belgien und Deutschland. Wer in österreichischen Blogartikeln über Planity stolpert, liest meist für den deutschen Markt geschriebene Texte. Einen detaillierten Blick auf den deutschen Markt mit Planity, belbo und Timify finden Sie in unserem Terminsoftware-Vergleich für Deutschland.

Welches System passt zu welchem Salon in Österreich?

Eine ehrliche Kurzempfehlung nach Situation:

  • Sie wollen nur Online-Terminbuchung, ohne laufende Kosten und ohne Provision: ViteUneCoupe (kostenlose Version). Ihre bestehende RKSV-Kasse behalten Sie einfach.
  • Sie brauchen Kasse und Termine aus einer österreichischen Hand: helloCash (Terminplaner-Konditionen vorher schriftlich klären) oder ETRON Style Pro Booking, wenn das Budget die 84 € pro Monat hergibt.
  • Sie suchen aktiv neue Kundschaft über einen Marktplatz: Treatwell, mit eingerechneter 35-%-Provision auf Neukunden-Erstbuchungen.
  • Sie führen einen größeren Salon und wollen eine betreute Komplettlösung: Salonkee oder Phorest, jeweils mit schriftlichem Angebot, Jahreskosten-Rechnung und RKSV-Bestätigung vor der Unterschrift.

Falls Sie bereits ein System nutzen und wechseln möchten: Der Umzug ist weniger dramatisch, als viele befürchten. Worauf es bei Datenexport, Kundenkartei und Übergangszeit ankommt, steht im Leitfaden zum Softwarewechsel im Friseursalon.

So prüfen Sie jedes Angebot in 15 Minuten

Bevor Sie irgendwo unterschreiben, stellen Sie dem Anbieter diese Fragen und notieren die Antworten:

  1. Was kostet das System pro Jahr für meine Teamgröße, inklusive aller Pflichtmodule und Einrichtung, zuzüglich 20 % USt.?
  2. Fallen Provisionen an, und wenn ja, worauf genau (Neukundinnen, alle Buchungen, Online-Zahlungen)?
  3. Was kosten Erinnerungen (SMS, E-Mail) über das Inklusivvolumen hinaus?
  4. Falls eine Kasse dabei ist: Erfüllt sie die österreichische RKSV mit Signatureinheit und FinanzOnline-Anmeldung, oder ist das deutsche TSE-Technik?
  5. Bekomme ich meine Kundendaten beim Ausstieg vollständig exportiert (DSGVO-konform, maschinenlesbar)?

Seriöse Anbieter beantworten alle fünf Fragen schriftlich. Zögert jemand bei Frage 5, ist das ein Warnsignal: Ihre Kundenkartei ist das wertvollste digitale Gut Ihres Salons.

Häufig gestellte Fragen

Was kostet Terminsoftware für einen Friseursalon in Österreich?

Die Spannbreite reicht von dauerhaft kostenlos (etwa die kostenlose Version von ViteUneCoupe) über rund 19 bis 50 € pro Monat für reine Terminlösungen bis zu über 80 € pro Monat für Kassen-Komplettpakete mit Online-Buchung wie ETRON Style Pro Booking. Dazu können Provisionen, SMS-Gebühren und Signaturkosten kommen. Entscheidend sind die Gesamtkosten pro Jahr zuzüglich 20 % USt., nicht der beworbene Einstiegspreis.

Ersetzt eine Terminsoftware die Registrierkasse?

Nein. Terminsoftware organisiert Buchungen, Kalender und Kundenkartei; die Registrierkassenpflicht nach RKSV ist ein eigenes Thema mit Signatureinheit, QR-Belegen und FinanzOnline-Anmeldung. Sie greift, wenn Ihr Betrieb mehr als 15.000 € Jahresumsatz und mehr als 7.500 € Barumsätze macht. Viele Salons kombinieren deshalb eine schlanke Terminsoftware mit einer eigenen RKSV-Kasse, etwa von helloCash oder ETRON.

Gibt es wirklich kostenlose Terminsoftware ohne Haken?

Ja, aber mit klaren Grenzen beim Funktionsumfang. Die kostenlose Version von ViteUneCoupe bietet unbegrenzte Online-Buchungen mit dauerhaft 0 % Provision, enthält aber weder Kasse noch SMS-Erinnerungen; Erinnerungen gibt es im Standard-Tarif per E-Mail. Prüfen Sie bei jedem Gratis-Angebot, womit der Anbieter sein Geld verdient: bei manchen sind es Bezahltarife, bei anderen Provisionen oder Zahlungsgebühren.

Welche Terminsoftware verlangt in Österreich Provision?

Von den hier verglichenen Anbietern dokumentiert Treatwell eine Provision: 35 % auf die Erstbuchung von Neukundinnen über den Marktplatz, Folgebuchungen sind provisionsfrei. Fresha berechnet laut Preisseite derzeit keine Marktplatzgebühr, verdient aber an Zahlungsabwicklung und Nachrichten. ViteUneCoupe, helloCash, ETRON, Shore, Studiolution und eTermin arbeiten ohne Provision mit festen Monatspreisen.

Ist Planity in Österreich verfügbar?

Nein. Planity bedient Frankreich, Belgien und Deutschland, nicht Österreich. Wenn Planity in Vergleichsartikeln auftaucht, die Sie aus Österreich lesen, handelt es sich um Inhalte für den deutschen Markt.

Wie verlässlich sind die Preise in diesem Vergleich?

Alle genannten Preise wurden am 11. Oktober 2026 auf den offiziellen Websites der Anbieter geprüft und können sich jederzeit ändern. Wo ein Anbieter keine Preise veröffentlicht, steht das ausdrücklich im Text. Prüfen Sie vor einer Entscheidung immer die aktuelle Preisseite und lassen Sie sich das Angebot schriftlich bestätigen.

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